Bekanntmachung zur 6. Änderung des Flächennutzungsplanes

gemäß § 2 Abs. 1 Satz 2 BauGB und § 3 Abs. 1 BauGB des Aufstellungsbeschlusses und der frühzeitigen Unterrichtung der Öffentlichkeit zur 6. Änderung des Flächennutzungsplanes

1.     Aufstellungsbeschluss

Der Markt Maroldsweisach hat in der Sitzung vom 28.09.2020 gemäß § 2 Abs. 1 BauGB die Aufstellung der 6. Änderung des Flächennutzungsplanes beschlossen.
 

Änderungsbereiche (o. M.)

Die Änderung des Flächennutzungsplanes beinhaltet 2 Teilbereiche. Die Änderungsbereiche sind rot gestrichelt dargestellt.
Der Teilbereich 6.1 befindet sich westlich des Ortsteils Marbach auf einer Teilfläche der Fl. Nr. 98.
Der Teilbereich 6.2 befindet sich südlich des Ortsteils Großsaarhof und beinhaltet vollständig die Fl. Nr. 453 und 454 sowie eine Teilfläche der Fl. Nr. 496, jeweils Gemarkung Gückelhirn.
 
 
Den Plan findet Sie in der unten anhängenden PDF-Datei.
 

Allgemeine Ziele und Zwecke der Planung

Mit der 6. Änderung des Flächennutzungsplanes soll die bauplanungsrechtliche Voraussetzung für die im Parallelverfahren aufzustellenden vorhabenbezogenen Bebauungspläne „Solarpark Marbach 01“ und „Solarpark Saarhof 01“ geschaffen werden. Dabei sollen in den Ortseilen Marbach und Großsaarhof auf intensiv landwirtschaftlich genutzten Ackerflächen Freiflächenphotovoltaikanlagen von jeweils ca. 10 ha errichtet werden. Solaranlagen sind im Außenbereich im Sinne des § 35 Abs. 1 BauGB keine privilegierten Vorhaben. Deshalb ist eine vorbereitende (Flächennutzungsplan) und eine verbindliche Bauleitplanung (Bebauungsplan) nach dem Baugesetzbuch (BauGB) erforderlich.
Die Änderung des Flächennutzungsplanes erfolgt in zwei Teilbereichen und umfasst eine Größe von insgesamt ca. 21 ha.
 

Verfahrensart

Die Aufstellung der 6. Änderung des Flächennutzungsplanes erfolgt im Regelverfahren. Gemäß § 3 Abs. 1 BauGB wird die Öffentlichkeit frühzeitig über die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung und die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung öffentlich unterrichtet und ihr Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben. In einem weiteren Verfahrensschritt erfolgt die öffentliche Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB.
 

2.     Frühzeitige Unterrichtung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 1 BauGB

Der Vorentwurf der 6. Änderung des Flächennutzungsplanes bestehend aus Planzeichnung, Verfahrensvermerken, Begründung und Umweltbericht können im Rahmen der frühzeitigen Unterrichtung der Öffentlichkeit gem. § 3 Abs. 1 BauGB in der Zeit
 

vom 05.07.2021 bis einschließlich 06.08.2021

 
im Rathaus des Marktes Maroldsweisach (Zimmer-Nr. 9, Hauptstraße 24, 96126 Maroldsweisach) während der allgemeinen Öffnungszeiten eingesehen werden.
Die Öffnungszeiten sind:
Montag bis Freitag                             von 08.00 Uhr – 12.00 Uhr,        
und am Donnerstag                            von 13.00 Uhr – 18.00 Uhr
HINWEIS: Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist eine telefonische Anmeldung unter der Telefonnummer 09532/9222-20 zur Einsicht der Planunterlagen erforderlich.
 
Der Inhalt der Bekanntmachung und die nach § 3 Abs. 1 BauGB auszulegenden Unterlagen sind auch im Internet unter https://www.maroldsweisach.de/Bekanntmachungen.html veröffentlicht.
Stellungnahmen können während dieser Frist schriftlich oder während der Dienststunden zur Nieder-schrift abgegeben werden.
Nicht fristgerechte abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über die 6. Änderung des Flächennutzungsplans unberücksichtigt bleiben, wenn die Gemeinde den Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit der Flächennutzungsplanänderung nicht von Bedeutung ist.
 
Datenschutz:
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf der Grundlage der Art. 6 Abs. 1 Buchstabe e (DSGVO) i.V. mit § 3 BauGB und dem BayDSG. Sofern Sie Ihre Stellungnahme ohne Absenderangaben abgeben, erhalten Sie keine Mitteilung über das Ergebnis der Prüfung. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Formblatt „Datenschutzrechtliche Informationspflichten im Bauleitplanverfahren“ das ebenfalls öffentlich ausliegt.
 
Hinweis bzgl. des Verbandsklagerechts von Umweltverbänden:
Eine Vereinigung im Sinne des § 4 Abs. 3 Seite 1 Nummer 2 UmwRG (Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes) ist in einem Rechtsbehelfsverfahren nach § 7 Abs. 2 UmwRG gemäß § 7 Abs. 3 Seite 1 UmwRG mit allen Einwendungen ausgeschlossen, die sie im Rahmen der Auslegungsfrist nicht oder nicht rechtzeitig geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können (§ 3 Abs. 3 BauGB).
 
Maroldsweisach, den 25.06.2021