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Schlösser & Ruinen

Schlösser: 

Maroldsweisach, Birkenfeld, Ditterswind, Hafenprepach, Pfaffendorf, Wasmuthhausen

Ruinen:

Dippach, Altenstein

 

Ruine Altenstein                                       

 

Die 150m über dem Weisachtal thronende Burg ist ein weithin sichtbares Symbol von Macht und Vergangenheit. Erstmalige urkundliche Erwähnung war anno 1126. Sie war über Jahrhunderte hinweg Stammsitz der Herren von Stein, kam 1895 an die Freiherren von Rotenhan und schließlich 1972 an den Landkreis Haßberge. Beachtenswert ist das mächtige Doppelturmtor sowie die malerischen Reste der spätgotischen Kapelle.
Der Standort der Anlage bietet einen herrlichen Panoramablick über die Haßberge.

Die Burgruine ist seit August 2010 Teil des Burgenmuseums, das dem neuen Burgeninformationszentrum in der Alten Schule angegliedert ist.

Das Burgeninformationszentrum hat zu folgenden Zeiten geöffnet:

01.07 – 30.09.

sowie in den Oster- und Pfingstferien
 
Mi. – So. (und an Feiertagen)
von 10 – 17 Uhr
  
 
01.10. bis 30.06.
sowie an Feiertagen
 
Sa. + So.
von 10 – 17 Uhr
 
 
weitere Öffnungszeiten nach Vereinbarung möglich!
  
Eintrittspreise:
 
Erwachsene:              4,00 €
Kinder:                      1,50 €
Familien (2 Erwachsene und deren Kinder bis 17 Jahre):      8,00 €
Gruppenermäßigungen (ab 15 Personen):                           2,00 €
 
 
Kontakt:
Tel. 09535/1889892
Geschäfsstelle Zweckverband Deutscher Burgenwinkel: 09532/9222-28

Weitere Informationen können sie der Homepage des Deutschen Burgenwinkels entnehmen.

Zu den übrigen Zeiten ist die Burgruine frei zugänglich.

Betreut wird die Burgruine durch den Burg- und Heimatverein Altenstein, der auch interessante Führungen nach Absprache anbietet. Näheres finden sie auf der Homepage des Vereins.

Seit dem 01.Januar 2009 ist der Markt Maroldsweisach mit der Burgruine in Altenstein Mitglieder des Vereins "Die Burgenstraße e.V." Die Burgenstraße verläuft zwischen Mannheim und Prag und bietet viele Möglichkeiten in die mittelalterliche Welt der Burgen und Schlösser einzutauchen.

Außerdem wird zur Zeit das Projekt "Deutscher Burgenwinkel" initiiert. Der Landkreis beabsichtigt mit diesem Projekt die sehens- und erlebenswerten Burgen und Schlösser dem interessierten Besucher zugänglich zu machen. In diesem Rahmen soll in Altenstein ein Burgeninformationszentrum errichtet werden. Weitere Informationen stehen hier für sie bereit.

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Ruine Dippach

   

Die Ruine Dippach im Volksmund die „Mauer“ genannt, liegt mitten in Dippach. Sie bildet den Rest einer ehemaligen Ringmauer. Die mächtigen 1,5 m dicken Mauereste der rechteckigen 32 mal 25 Meter messenden Anlage erheben sich bis zu sechs Meter Höhe. Ein 12 m hoher quadratischer Torturm mit rechteckigen Schießscharten überragt die Umfassungsmauer und öffnete den einzigen Zugang zu Schloß und Kapelle. Die Anlage ist ideal für Veranstaltungen.

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Schloß Birkenfeld

 

Zwei mächtige, mit dem Huttenwappen bewehrte Löwen aus heimischen Sandstein halten auf hohen Torpfeilern am Eingang zum geräumigen Schloßhof Wache. Das Herrschaftsgebäude, 1738 vom markgräflichen Kammerherrn Johann Philipp Friedrich von Hutten erbaut, präsentiert sich als dreigeschossige Rokokoanlage mit quadratischem Grundriß. Verschiedene Innenräume mit kostbaren Stuckverzierungen und glasierten Tonöfen und das „Chinesische Zimmer“ gelten als besonders wertvoll. Philipp Graf zu Ortenburg läßt zur Zeit umfangreiche Sicherungs- und Instandsetzungsarbeiten an der gesamten Anlage vornehmen.

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Schloß Maroldsweisach

 

Die Freiherren von Horneck errichteten in Maroldsweisach im Jahr 1770 „ein neues Schloß in beträchtlicher Länge, von dem die erste Etage bereits gestanden“. Der Bamberger Stadtbaumeister Martin Mayer lehnte sich gegen Ausgang des Rokoko der klassizistischen Strömung seines Lehrmeisters Küchel an, gliederte den Außenbau sparsam und verzichtete weitgehend auf Dekorationen. So präsentiert sich das Schloß als Zeugnis frühen Klassizismus, während sich der Rokokostil auf die Stuckornamente der Innenräume beschränkt. 

Gegen Ende seiner Amtszeit kaufte Bürgermeister Ottomar Welz die renovierungsbedürftige Anlage und rettete sie durch umfangreiche bauliche Maßnahmen vor dem Zerfall.

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Schloß Ditterswind

 

Gottlob von Stein vollendete die zweigeschössige Schloßanlage im Jahr 1743, wie eine Tafel mit seinem Ehewappen und den drei Hämmern bekundet. Anno 1880 ließ die Familie Deuster größere bauliche Veränderungen vornehmen, ein kleines Schlößchen im Stil der Renaissance anbauen und der Giebelfront zinnenbewehrte Türmchen anfügen. Im Jahre 1947 stellte Karl von Deuster sein Haus der Inneren Mission zur Verfügung, die es wenig später in den Besitz der Rummelsberger Anstalten überführte. Das Diakonische Werk unterhält seit 1967 ein Pflegeheim für geistig Behinderte, die sich im Schloß geborgen, verstanden und zugehörig fühlen.

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Schloß Hafenprepach

 

Fürstbischof Johann Philipp von Greiffenklau, zugleich Dorfherr über Hafenpreppach, veranlaßte zwischen 1714 und 1718 die Errichtung eines neuen Schloßes aus zwei im rechten Winkel zusammenstoßenden Flügeln im spätbarocken Charakter. Über dem Portal an der Südseite befindet sich in der Giebelverdachung die Inschrift „Helmuth-Riehl-Stiftung 1947“. Der Eigentümer der Stiftung, das Bayerische Rote Kreuz, verkauft 1989 das Schloß an private Interessenten und löste deshalb weit über die Grenzen der Marktgemeinde einen Sturm der Empörung aus.

Auf dem Schloßplatz steht zwischen zwei Remisen ein alter Brunnen. Zwei Säulen tragen die Ehewappen derer von Stein und Fulbach aus dem Jahr 1628.

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Schloß Pfaffendorf

 

Planung und Bauausführung des Pfaffendorfer Schlosses oblag dem Ingenieurleutnant Michael Küchel, einem Schüler Balthasar Neumanns. Bauherr Christian Adam Ludwig von Stein ließ den Bau 1783 vollenden. Die dreiflügelige und zweigeschossige Anlage wirkt nach außen hin schlicht und besticht durch eine klare architektonische Gliederung. Zwei Reihen zierlicher Erker krönen das steil abfallende Walmdach. Ein herrlicher englischer Park mit grünen Wiesen, Buschwerk, hohen Tannen und alten Linden umsäumt das Schloß.

Nach dem Abriß aller Schloßnebengebäude zu Beginn der 70er Jahre errichteten die Salesianer Don Boscos im Park ein Heim, in dem über 100 Knaben erzieherische Hilfen im Schatten des ehrwürdigen Schlosses erhalten.

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Schloß Wasmuthhausen

 

Die im Nachbarort Dürrenried ansässigen Freiherren von Albini kauften Dorf Wasmuthhausen samt dem Rittergut dazu. Sie ließen die dortige Wasserburg abreißen und verwendeten die gewonnenen Sandsteinquader zum Neubau eines quadratischen mit einem Walmdach versehenen Schlosses.

Die nachfolgenden Freiherren von Reich vollendeten den Bau und brachten am Scheitelstein es Hauptportals eine Gedenktafel mit der Jahreszahl 1816 an. In der Folgezeit signalisierte ein ständiges Kommen und Gehen verschiedener Besitzer und Pächter eine trostlose Ertragslage. Schließlich erwarb Familie Bauer aus Dortmund das ehrwürdige Gemäuer, unterzog es 1980 einer gründlichen Renovierung und bietet in den neuen Räumen fachspezifische Seminare an, die Gäste aus allen Teilen der Bundesrepublik anziehen.

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